Aktuelles

Am Beruflichen Schulzentrum Schwandorf wurde im Juli 2017 die erste Ausgabe der Schülerzeitung „W.I.R“ (Weil international rockt) veröffentlicht. Unter der Verantwortung von Heidi Langer entstand die Zeitung gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aus den Berufsintegrationsklassen.

Die Ausgabe 01 des Schuljahres 2016/17 steht hier zum Download zur Verfügung und kann als Anregung für Lehrkräfte anderer Schulen dienen. Die Produktion einer Schülerzeitung kann als (komplexes) Unterrichtsprojekt in Berufsintegrationsklassen äußerst gewinnbringend sein und wegen der Erstellung eines konkreten Handlungsproduktes für die Schülerinnen und Schüler eine wertvolle Selbstwirksamkeitserfahrung darstellen. Es ergeben sich vielfältige Anknüpfungspunkte an den Lehrplan für Berufsintegrations- und Sprachintensivklassen. Folgende Lerngebiete könnten u. a. einbezogen werden:

  • 1.1 Selbstorganisation und Lernstrategien
  • 1.4 Berufsbezogene Fähigkeiten und Fertigkeiten
  • 3.2 Diskurs- und Kritikfähigkeit
  • 3.4 Soziales Handeln und Kommunizieren

Schule

Staatliches Berufliches Schulzentrum Schwandorf


 

Ansprechpartner

Werner Nagler
Heidi Langer

Material

Schülerzeitung W.I.R 2017

Aus hauswirtschaftlicher Sicht ist das Themengebiet „Hygiene“ zentral für die Qualifizierung im Bereich Ernährung. Das Ziel der vorliegenden Materialien ist, den Schülerinnen und Schülern mit geringen Deutschkenntnissen die notwendigen Hygieneregeln in Bezug auf die Arbeit in der Küche verständlich zu machen, bevor sie in der Küche mit der Arbeit beginnen.

Wie die Materialien im Unterricht eingesetzt werden, hängt stark von den Sprachkenntnissen der Schülerinnen und Schüler ab. Es hat sich als hilfreich herausgestellt, die Inhalte mit Hilfe von zusätzlichem Bild- und/oder Filmmaterial aus dem Internet zu vermitteln. Ebenfalls hilfreich ist auch, immer wieder mit den Arbeitsweisen in den Heimatländern der Schülerinnen und Schüler zu vergleichen und so an vorhandene Erfahrungen anzuknüpfen sowie Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu thematisieren.

Die Übungsblätter lassen sich für Einzel- oder Partnerarbeit einsetzen.

Die zur Verfügung gestellten Materialien dienen als Grundlage. Einzelne Themengebiete können durch ergänzende Unterrichtssequenzen tiefergehend behandelt werden.

Im Rahmen der dargestellten Unterrichtssequenzen planen, erstellen und präsentieren Schülerinnen und Schüler einer Fachklasse Informationen für Mitschüler aus einer BIK/V. In einem zweiten Schritt gestalten die Schülerinnen und Schüler der BIK/V Plakate zu ihrem Heimatland und stellen diese vor.

Neben der Förderung verschiedener Bereiche der (beruflichen) Handlungskompetenz, sollen damit Kontakte zwischen den Klassen und ein interkultureller Austausch gefördert werden.

Die Unterrichtssequenzen sind ein Baustein, mit dem an der Berufsschule Hof die Integration der Schülerinnen und Schüler der Berufsintegrationsklassen gefördert wird. Folgende weitere Möglichkeiten werden u. a. genutzt:

  • Erlebnispädagogisches Training zur Stärkung der Klassengemeinschaft innerhalb der BIK/V
  • Vorstellung von Integrationsvorbildern
  • Teilnahme an einem regional veranstaltetem Speed-Dating, um sich bei Ausbildern verschiedener Betriebe vorstellen zu können (BIK, 2. Jahr)

Schule

Staatliche Berufsschule Hof


 

Ansprechpartnerin

Tamara Hebel

Jahrgangsstufe

Material

Beschreibung Unterrichtssequenzen
Anlagen
Anlagen

Die steigenden Schülerzahlen im Bereich der Berufsintegrationsklassen führten zur Notwendigkeit, die interkulturelle Öffnung der Berufsschule zu thematisieren. Aufgrund der unterschiedlichen Hintergrundinformationen und der sich daraus ergebenen heterogenen Einstellung gegenüber der Thematik im gesamten Kollegium, war es notwendig, die Wertschätzung und Nutzung der unterschiedlichen Kulturstandards deutlich herauszustellen. Das gesamte Schulteam sollte mittels geeigneter Maßnahmen grundlegend sensibilisiert werden und sich mit der persönlichen Einstellung – mithilfe nachvollziehbaren Inputs – offen und kritisch auseinandersetzen.

Das Berufliche Schulzentrum Schwandorf hat mit einem zweistufigen Vorgehen auf diese Notwendigkeit reagiert.

  1. Fortbildung für das gesamte Schulteam

Das gesamte Schulteam nimmt an einem interkulturellen Training im Rahmen des pädagogischen Tages teil. Ziel ist die Stärkung der interkulturellen Kompetenz. Es geht um das Erfassen von kulturellen Einflussfaktoren im Wahrnehmen, Denken, Empfinden, Urteilen und Handeln bei sich selbst und bei fremden Personen. Weiter geht es um die Wertschätzung und Nutzung der unterschiedlichen Kulturstandards.

Hilfreiche Themen und Inhalte eines solchen Fortbildungstages sind:

  • Was ist Kultur?
  • Kulturen und Wertorientierungen
  • Kultur und Kulturstandards
  • Interkulturelle Kompetenz
  • Dimensionen Kultur – Schule
  • Arbeiten mit Fallbeispielen – Reflexionsübungen
  1. Einbeziehung weiterer relevanter Akteure

Im Rahmen des Projektes „Crossing Lifelines“ www.crossing-life-lines.de/ wurde eine Veranstaltung mit dem Titel „Chancen interkultureller Öffnung im beruflichen Bildungsprozess“ mit Lehrkräften, Unternehmern, Ausbildern und Mitarbeitern von sozialen Einrichtungen sowie von Ämtern und Behörden abgehalten.

Themen der Veranstaltung waren:

  • Interkulturelle Kompetenz in der beruflichen Bildung
  • Interkulturelles Lernfeld Schule
  • Bedarf an kultureller Sensibilität in der Schul-, Unternehmens- und Personalentwicklung: Erfahrungen und Diskussion
  • Systemcheck: Wie kulturell offen ist Ihr Betrieb? Perspektivenwechsel und Wertschätzung der eigenen Situation
  • Die Ausländerrechtliche Frage
  • Alle an einem Strang ziehen: Chancen durch Schnittstellen-Management
  • Innensicht: Ressourcen und Hindernisse auf dem beruflichen Weg in Deutschland
  • Crashkurs Arabisch

 

Hintergrundinformationen zum Projekt „Crossing Lifelines“

Idee: Junge Leute aus verschiedenen Kulturen sollen sich verstehen lernen.

Grundlage dieses Projekts war die Untersuchung der Frage, wie Integration gelingen kann. Projektansatz war nicht das Hervorheben der sozialen Situation der Flüchtlinge, sondern die Biografien von Jugendlichen aus aller Welt. Crossing Lifelines ist kein Flüchtlings-, sondern ein Begegnungsprojekt! Der kreative, interkulturelle Aspekt steht hier genauso im Vordergrund wie die Förderung der interkulturellen Kompetenz, des Spracherwerbs, der Kontaktaufnahme mit Gleichaltrigen und des Aufbaus beruflicher Perspektiven. Eine Hinführung zum qualifizierten Schulabschluss der Mittelschule wird angestrebt.

Bisherige Ergebnisse:

  • Jugend-Kulturförderpreis des Bezirks Oberpfalz
  • Schüler aus den Flüchtlingsklassen und der FOS/BOS erarbeiten gemeinsam Texte für ein Kinderbuch, um so besser IHR Thema Flucht und Heimat sowie traumatische Erfahrungen kreativ zu verarbeiten.
  • Fachtag zur interkulturellen Kompetenz

Schule

Staatliches Berufliches Schulzentrum Schwandorf


 

Ansprechpartner

Werner Nagler

Die vorliegende Unterrichtseinheit dient als eine Maßnahme zur Vorbereitung eines Betriebspraktikums. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich mit einem Informationstext und erarbeiten anschließend in Gruppen Regeln für die Arbeit in einem Betrieb. Aus urheberrechtlichen Gründen wurden die Bilder in der Präsentation entfernt. Links für mögliche Bilder sind jeweils angegeben.

Die Unterrichtseinheit stellt eine Maßnahme dar, mit der die Lorenz-Kaim-Schule Schülerinnen und Schüler der Berufsintegrationsvorklassen auf ein Praktikum vorbereitet. Daneben werden folgende Maßnahmen durchgeführt:

  • Erste-Hilfe-Kurs in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Roten Kreuz
  • Betriebsbesichtigungen verschiedener Produktionsstätten regionaler Firmen

In der Zusammenarbeit mit den Betrieben werden ebenfalls Maßnahmen zur Vorbereitung erfolgreicher Praktika durchgeführt:

  • Fortbildung für Lehrkräfte der Berufsschule und die für die Praktikumsbetreuung verantwortlichen Personen in den Betrieben zum Thema „Interkulturelle Bildung“
  • Durchführung eines Ausbildertages, um die Betriebe über die Besonderheiten im Umgang mit jungen Flüchtlingen zu informieren
  • Unterrichtshospitationen der Ausbilder regionaler Betriebe in den Berufsintegrationsvorklassen

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