Aktuelles

Im Rahmen der dargestellten Unterrichtssequenzen planen, erstellen und präsentieren Schülerinnen und Schüler einer Fachklasse Informationen für Mitschüler aus einer BIK/V. In einem zweiten Schritt gestalten die Schülerinnen und Schüler der BIK/V Plakate zu ihrem Heimatland und stellen diese vor.

Neben der Förderung verschiedener Bereiche der (beruflichen) Handlungskompetenz, sollen damit Kontakte zwischen den Klassen und ein interkultureller Austausch gefördert werden.

Die Unterrichtssequenzen sind ein Baustein, mit dem an der Berufsschule Hof die Integration der Schülerinnen und Schüler der Berufsintegrationsklassen gefördert wird. Folgende weitere Möglichkeiten werden u. a. genutzt:

  • Erlebnispädagogisches Training zur Stärkung der Klassengemeinschaft innerhalb der BIK/V
  • Vorstellung von Integrationsvorbildern
  • Teilnahme an einem regional veranstaltetem Speed-Dating, um sich bei Ausbildern verschiedener Betriebe vorstellen zu können (BIK, 2. Jahr)

Schule

Staatliche Berufsschule Hof


 

Ansprechpartnerin

Tamara Hebel

Jahrgangsstufe

Material

Beschreibung Unterrichtssequenzen
Anlagen
Anlagen

Die steigenden Schülerzahlen im Bereich der Berufsintegrationsklassen führten zur Notwendigkeit, die interkulturelle Öffnung der Berufsschule zu thematisieren. Aufgrund der unterschiedlichen Hintergrundinformationen und der sich daraus ergebenen heterogenen Einstellung gegenüber der Thematik im gesamten Kollegium, war es notwendig, die Wertschätzung und Nutzung der unterschiedlichen Kulturstandards deutlich herauszustellen. Das gesamte Schulteam sollte mittels geeigneter Maßnahmen grundlegend sensibilisiert werden und sich mit der persönlichen Einstellung – mithilfe nachvollziehbaren Inputs – offen und kritisch auseinandersetzen.

Das Berufliche Schulzentrum Schwandorf hat mit einem zweistufigen Vorgehen auf diese Notwendigkeit reagiert.

  1. Fortbildung für das gesamte Schulteam

Das gesamte Schulteam nimmt an einem interkulturellen Training im Rahmen des pädagogischen Tages teil. Ziel ist die Stärkung der interkulturellen Kompetenz. Es geht um das Erfassen von kulturellen Einflussfaktoren im Wahrnehmen, Denken, Empfinden, Urteilen und Handeln bei sich selbst und bei fremden Personen. Weiter geht es um die Wertschätzung und Nutzung der unterschiedlichen Kulturstandards.

Hilfreiche Themen und Inhalte eines solchen Fortbildungstages sind:

  • Was ist Kultur?
  • Kulturen und Wertorientierungen
  • Kultur und Kulturstandards
  • Interkulturelle Kompetenz
  • Dimensionen Kultur – Schule
  • Arbeiten mit Fallbeispielen – Reflexionsübungen
  1. Einbeziehung weiterer relevanter Akteure

Im Rahmen des Projektes „Crossing Lifelines“ www.crossing-life-lines.de/ wurde eine Veranstaltung mit dem Titel „Chancen interkultureller Öffnung im beruflichen Bildungsprozess“ mit Lehrkräften, Unternehmern, Ausbildern und Mitarbeitern von sozialen Einrichtungen sowie von Ämtern und Behörden abgehalten.

Themen der Veranstaltung waren:

  • Interkulturelle Kompetenz in der beruflichen Bildung
  • Interkulturelles Lernfeld Schule
  • Bedarf an kultureller Sensibilität in der Schul-, Unternehmens- und Personalentwicklung: Erfahrungen und Diskussion
  • Systemcheck: Wie kulturell offen ist Ihr Betrieb? Perspektivenwechsel und Wertschätzung der eigenen Situation
  • Die Ausländerrechtliche Frage
  • Alle an einem Strang ziehen: Chancen durch Schnittstellen-Management
  • Innensicht: Ressourcen und Hindernisse auf dem beruflichen Weg in Deutschland
  • Crashkurs Arabisch

 

Hintergrundinformationen zum Projekt „Crossing Lifelines“

Idee: Junge Leute aus verschiedenen Kulturen sollen sich verstehen lernen.

Grundlage dieses Projekts war die Untersuchung der Frage, wie Integration gelingen kann. Projektansatz war nicht das Hervorheben der sozialen Situation der Flüchtlinge, sondern die Biografien von Jugendlichen aus aller Welt. Crossing Lifelines ist kein Flüchtlings-, sondern ein Begegnungsprojekt! Der kreative, interkulturelle Aspekt steht hier genauso im Vordergrund wie die Förderung der interkulturellen Kompetenz, des Spracherwerbs, der Kontaktaufnahme mit Gleichaltrigen und des Aufbaus beruflicher Perspektiven. Eine Hinführung zum qualifizierten Schulabschluss der Mittelschule wird angestrebt.

Bisherige Ergebnisse:

  • Jugend-Kulturförderpreis des Bezirks Oberpfalz
  • Schüler aus den Flüchtlingsklassen und der FOS/BOS erarbeiten gemeinsam Texte für ein Kinderbuch, um so besser IHR Thema Flucht und Heimat sowie traumatische Erfahrungen kreativ zu verarbeiten.
  • Fachtag zur interkulturellen Kompetenz

Schule

Staatliches Berufliches Schulzentrum Schwandorf


 

Ansprechpartner

Werner Nagler

Die vorliegende Unterrichtseinheit dient als eine Maßnahme zur Vorbereitung eines Betriebspraktikums. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich mit einem Informationstext und erarbeiten anschließend in Gruppen Regeln für die Arbeit in einem Betrieb. Aus urheberrechtlichen Gründen wurden die Bilder in der Präsentation entfernt. Links für mögliche Bilder sind jeweils angegeben.

Die Unterrichtseinheit stellt eine Maßnahme dar, mit der die Lorenz-Kaim-Schule Schülerinnen und Schüler der Berufsintegrationsvorklassen auf ein Praktikum vorbereitet. Daneben werden folgende Maßnahmen durchgeführt:

  • Erste-Hilfe-Kurs in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Roten Kreuz
  • Betriebsbesichtigungen verschiedener Produktionsstätten regionaler Firmen

In der Zusammenarbeit mit den Betrieben werden ebenfalls Maßnahmen zur Vorbereitung erfolgreicher Praktika durchgeführt:

  • Fortbildung für Lehrkräfte der Berufsschule und die für die Praktikumsbetreuung verantwortlichen Personen in den Betrieben zum Thema „Interkulturelle Bildung“
  • Durchführung eines Ausbildertages, um die Betriebe über die Besonderheiten im Umgang mit jungen Flüchtlingen zu informieren
  • Unterrichtshospitationen der Ausbilder regionaler Betriebe in den Berufsintegrationsvorklassen

Im Rahmen der Berufsvorbereitung der Schülerinnen und Schüler in Berufsintegrations(vor)klassen sollen die jungen Menschen einen Einblick in die Arbeits- und Berufswelt bekommen. Die hier zur Verfügung stehenden Materialien sind für die Vermittlung von Informationen zu verschiedenen Berufsbildern im Theorieunterricht geeignet.

In jedem Berufsbild werden auf Grundlage eines sprachsensiblen Leittextes (ein bis zwei Seiten) Arbeitsaufträge (vier bis sechs Seiten) bearbeitet. Durch die Bearbeitung der Gehefte können sich die Schülerinnen und Schüler in die verschiedenen Berufsbilder eindenken. Bei jedem Arbeitsgeheft werden Unterrichtsinhalte aus DaZ sowie aus Berufsorientierung/Berufskunde fächerübergreifend miteinander verknüpft.

Durch die Bearbeitung der Unterrichtsmaterialien werden verschiedene Kompetenzen gefördert:

  • Sprachkompetenz (Training der Lesefähigkeit)
  • Methodenkompetenz (Texten Informationen entnehmen)
  • Fachkompetenz (Einblick in verschiedene Berufe)

Hinweise zur Durchführung

  • Das erarbeitete Unterrichtsmaterial ist sehr flexibel – je nach individuellem Kenntnisstand der Schülerinnen und Schüler – einsetzbar.
  • Die jungen Menschen erschließen sich – je nach Fähigkeiten – allein oder mit Unterstützung der Lehrkräfte die Inhalte des Leittextes (ein bis zwei Seiten pro Berufsbild).
  • Daran anschließend erledigen die Schülerinnen und Schüler die Übungsaufgaben sowie Arbeitsaufträge auf den Arbeitsblättern (vier bis sechs Seiten pro Berufsbild).
  • Dies kann sowohl in Einzel-, Partner- als auch Gruppenarbeit geschehen.
  • Je nach dem Grad der Fähigkeit zum selbstorganisierten Lernen können die Übungsaufgaben auch im Rahmen von Lerntheken bzw. -stationen bearbeitet werden.

Die Zusatzaufgaben können sowohl im Unterricht behandelt, als auch zur Hausaufgabe gegeben werden. Hier kann – je nach Vorwissen und Geschwindigkeit der Schülerinnen und Schüler – differenziert werden.

Wenn in Betrieben die Entscheidung ansteht, ob für berufsschulpflichtige Asylbewerber und Flüchtlinge Praktikumsplätze zur Verfügung gestellt werden sollen, herrscht manchmal Unsicherheit bezüglich verschiedener Fragestellungen (Organisatorisches, Umgang mit vorhandenen sprachlichen und kulturellen Hürden etc.). Es hat sich gezeigt, dass eine Information der (potentiellen) Praktikumsbetriebe entlastend wirkt. An den Modellschulen in Weilheim und Kronach wurde dafür ein Flyer entwickelt und professionell gestaltet. Die Information der Betriebe über diesen Kanal stellt eine Möglichkeit dar, die notwendige Zusammenarbeit der Berufsschule mit den Betrieben der Region zu gestalten.

Die Inhalte des Flyers werden hier zum Download angeboten und können als Anregung für andere Schulen dienen. Der Flyer selbst kann aus Gründen des Datenschutzes und des Urheberrechts hier nicht bereitgestellt werden.


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