Aktuelles

Zur Vermittlung

  • eines allgemeinen Grundwortschatzes,
  • grundlegender Fachkompetenzen im Bereich Metall- und Montagetechnik und
  • eines grundlegenden Fachwortschatzes im Bereich der Metalltechnik

wurde das „Fahrradprojekt“ an der Franz-Oberthür-Schule in Würzburg durchgeführt.

 

Neben einer Beschreibung der Ziele, des Ablaufs und der gewonnen Erkenntnisse können hier die verwendeten Unterrichtsmaterialien heruntergeladen werden.

Um Informationen zur zielorientierten Weiterentwicklung des Unterrichts in den Berufsintegrationsklassen zu sammeln, haben Lehrkräfte der Städtischen Berufsschule 5 mehrere ehemalige Schülerinnen und Schüler der Berufsintegrationsklassen an ihren jetzigen betrieblichen Ausbildungsstellen besucht.

 

Während dieser Besuche wurden mit den Auszubildenden strukturierte Gespräche mit dem Ziel durchgeführt, besonders relevante Sprachhandlungen zu erfassen.

 

Als relevanteste Sprachhandlungen im Ausbildungsalltag ergaben sich:

  1. sich vorstellen, jemanden begrüßen, sich verabschieden
  2. Absprachen treffen
  3. Beschwerden verstehen und darauf reagieren
  4. um Hilfe bitten
  5. sich entschuldigen und auf Entschuldigungen reagieren
  6. Notizen verstehen und verfassen
  7. auf Lob und Kritik angemessen reagieren
  8. Vorschläge machen/annehmen/ablehnen

 

Folgende weitere Eindrücke konnten bei den Gesprächen gewonnen werden:

  • Ein persönlicher fester Ansprechpartner im Ausbildungsbetrieb während der gesamten Ausbildung wird als äußerst hilfreich erlebt.
  • Sozialkompetenzen haben eine im Vergleich zu kognitiven oder sprachlichen Fähigkeiten häufig übergeordnete Bedeutung.
  • Die Auszubildenden erleben Unterrichts- und Testformate in den Fachklassen der Berufsschule häufig als große Hürde.

 

Folgende Empfehlungen werden abgeleitet:

  • Zur Reflexion der eigenen Tätigkeit ist es für Lehrkräfte hilfreich, ehemalige Schülerinnen und Schüler der Berufsintegrationsklassen an ihren Ausbildungsstellen zu besuchen.
  • Schülerinnen und Schüler der Berufsintegrationsklassen profitieren von Netzwerken und Kontaktmöglichkeiten zu Ehemaligen. Diese Ehemaligen sind erfolgreiche Vorbilder für Integration. Kontakte zu Ehemaligen können sich positiv auf Leistung und Motivation der Schülerinnen und Schüler der Berufsintegrationsklassen auswirken.

Schule

Städtische Berufsschule 5 Nürnberg


 

Ansprechpartner

Alexander Meier

Die hier zur Verfügung stehenden Materialien mit interaktiven Übungen sollen dazu beitragen, den Umgang mit Konflikten zu erlernen und Schule zu einem Ort des gewaltfreien Miteinanders zu machen, an dem man sich wohlfühlen kann.

Schulische Lernerfolge sind nicht nur von kognitiven Fähigkeiten und Leistungen abhängig, sondern immer auch von sozialen Gegebenheiten. Deshalb berührt Gewaltprävention und Umgang mit Konflikten die Basis des Lernens. Wenn soziales Lernen gefördert, die Kommunikation verbessert und Konflikte konstruktiv bearbeitet werden, wirkt sich dies unmittelbar auf die Lernerfolge der Schülerinnen und Schüler aus.

  • Die interaktiven Übungen sind für die ersten Schulwochen gedacht, um die Klasse zu formen und den Teamcharakter zu entwickeln.
  • So ist beispielsweise das Spiel „Putzlumpenhockey“ darüber hinaus geeignet, das Bewusstsein für Regeln zu schärfen und im Anschluss Klassenregeln gemeinsam zu entwickeln.
  • Die Übungen werden in der Regel nur durchgeführt, wenn man selbst (also auch als Lehrkraft) die Übungen einmal selbst ausprobiert hat.
  •  In den PDF-Dokumenten sind des Weiteren genaue Durchführungshinweise und sprachsensible Hilfen für die Reflexion enthalten.

Zur Anbahnung und Vermittlung beruflicher Sprach- und Fachkompetenz durchlaufen die Schüler der Berufsintegrationsvorklasse (1. Jahr) verschiedene Fachbereiche der Berufsschule.

Dafür wurde folgendes organisatorische Format gewählt

  • Die Schülerinnen und Schüler jeder Berufsintegrationsvorklasse werden in zwei Gruppen aufgeteilt
  • Diese Gruppen besuchen an einem festen Tag für ca. sieben aufeinanderfolgende Unterrichtswochen einen Fachbereich der Berufsschule und absolvieren fachpraktischen Unterricht. Danach erfolgt ein Wechsel des Fachbereiches und der Durchlauf beginnt von neuem.
  • Es konnten folgende Fachbereiche einbezogen werden: Wirtschaft und Verwaltung, Nahrungszubereitung, Service, Bautechnik, Holztechnik und Metalltechnik

Erfahrungen

  • Es zeigte sich eine hohe Motivation der Schülerinnen und Schüler im praktischen Unterricht.
  • Die Schüler erhalten und nutzen viele Lernchancen und können sich fundierter für ein Praktikum in einem bestimmten Bereich entscheiden.
  • Handlungsorientierte Prozesse können im praktischen Unterricht leichter umgesetzt und Fachbegriffe von den Jugendlichen schneller und leichter gelernt werden.
  • Eine große Schwierigkeit besteht in der schulorganisatorischen Umsetzung.

Materialien

Für die Fachbereiche Wirtschaft und Verwaltung, Service, Nahrungszubereitung und Bautechnik stehen Raster zur Verfügung, die als Curriculum dienen können.

Betriebsbesichtigungen können den Schülerinnen und Schülern einen ersten tieferen Eindruck der hiesigen Arbeitswelt vermitteln und erste Kontakte zur lokalen Wirtschaft anbahnen. An der Staatlichen Berufsschule Weilheim wird eine solche Betriebsbesichtigung grundsätzlich im zweiten Jahr (BIK) durchgeführt, kann aber mit leistungsfähigen Klassen auch am Ende des ersten Jahres (BIK/V) eingeplant werden.

Eine Betriebsbesichtigung muss im Vorfeld während des Unterrichts vorbereitet werden. Der zur Verfügung stehende Fragebogen wir vorab mit den Schülerinnen und Schülern besprochen, während oder kurz nach der Betriebsbesichtigung ausgefüllt und zur Nachbereitung der Veranstaltung im Unterricht wieder aufgegriffen.


© 2017 Stiftung Bildungspakt Bayern