Die vorliegende Unterrichtseinheit dient als eine Maßnahme zur Vorbereitung eines Betriebspraktikums. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich mit einem Informationstext und erarbeiten anschließend in Gruppen Regeln für die Arbeit in einem Betrieb. Aus urheberrechtlichen Gründen wurden die Bilder in der Präsentation entfernt. Links für mögliche Bilder sind jeweils angegeben.

Die Unterrichtseinheit stellt eine Maßnahme dar, mit der die Lorenz-Kaim-Schule Schülerinnen und Schüler der Berufsintegrationsvorklassen auf ein Praktikum vorbereitet. Daneben werden folgende Maßnahmen durchgeführt:

  • Erste-Hilfe-Kurs in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Roten Kreuz
  • Betriebsbesichtigungen verschiedener Produktionsstätten regionaler Firmen

In der Zusammenarbeit mit den Betrieben werden ebenfalls Maßnahmen zur Vorbereitung erfolgreicher Praktika durchgeführt:

  • Fortbildung für Lehrkräfte der Berufsschule und die für die Praktikumsbetreuung verantwortlichen Personen in den Betrieben zum Thema „Interkulturelle Bildung“
  • Durchführung eines Ausbildertages, um die Betriebe über die Besonderheiten im Umgang mit jungen Flüchtlingen zu informieren
  • Unterrichtshospitationen der Ausbilder regionaler Betriebe in den Berufsintegrationsvorklassen

Im Rahmen der Berufsvorbereitung der Schülerinnen und Schüler in Berufsintegrations(vor)klassen sollen die jungen Menschen einen Einblick in die Arbeits- und Berufswelt bekommen. Die hier zur Verfügung stehenden Materialien sind für die Vermittlung von Informationen zu verschiedenen Berufsbildern im Theorieunterricht geeignet.

In jedem Berufsbild werden auf Grundlage eines sprachsensiblen Leittextes (ein bis zwei Seiten) Arbeitsaufträge (vier bis sechs Seiten) bearbeitet. Durch die Bearbeitung der Gehefte können sich die Schülerinnen und Schüler in die verschiedenen Berufsbilder eindenken. Bei jedem Arbeitsgeheft werden Unterrichtsinhalte aus DaZ sowie aus Berufsorientierung/Berufskunde fächerübergreifend miteinander verknüpft.

Durch die Bearbeitung der Unterrichtsmaterialien werden verschiedene Kompetenzen gefördert:

  • Sprachkompetenz (Training der Lesefähigkeit)
  • Methodenkompetenz (Texten Informationen entnehmen)
  • Fachkompetenz (Einblick in verschiedene Berufe)

Hinweise zur Durchführung

  • Das erarbeitete Unterrichtsmaterial ist sehr flexibel – je nach individuellem Kenntnisstand der Schülerinnen und Schüler – einsetzbar.
  • Die jungen Menschen erschließen sich – je nach Fähigkeiten – allein oder mit Unterstützung der Lehrkräfte die Inhalte des Leittextes (ein bis zwei Seiten pro Berufsbild).
  • Daran anschließend erledigen die Schülerinnen und Schüler die Übungsaufgaben sowie Arbeitsaufträge auf den Arbeitsblättern (vier bis sechs Seiten pro Berufsbild).
  • Dies kann sowohl in Einzel-, Partner- als auch Gruppenarbeit geschehen.
  • Je nach dem Grad der Fähigkeit zum selbstorganisierten Lernen können die Übungsaufgaben auch im Rahmen von Lerntheken bzw. -stationen bearbeitet werden.

Die Zusatzaufgaben können sowohl im Unterricht behandelt, als auch zur Hausaufgabe gegeben werden. Hier kann – je nach Vorwissen und Geschwindigkeit der Schülerinnen und Schüler – differenziert werden.

Zur Vermittlung

  • eines allgemeinen Grundwortschatzes,
  • grundlegender Fachkompetenzen im Bereich Metall- und Montagetechnik und
  • eines grundlegenden Fachwortschatzes im Bereich der Metalltechnik

wurde das „Fahrradprojekt“ an der Franz-Oberthür-Schule in Würzburg durchgeführt.

 

Neben einer Beschreibung der Ziele, des Ablaufs und der gewonnen Erkenntnisse können hier die verwendeten Unterrichtsmaterialien heruntergeladen werden.

Die hier zur Verfügung stehenden Materialien mit interaktiven Übungen sollen dazu beitragen, den Umgang mit Konflikten zu erlernen und Schule zu einem Ort des gewaltfreien Miteinanders zu machen, an dem man sich wohlfühlen kann.

Schulische Lernerfolge sind nicht nur von kognitiven Fähigkeiten und Leistungen abhängig, sondern immer auch von sozialen Gegebenheiten. Deshalb berührt Gewaltprävention und Umgang mit Konflikten die Basis des Lernens. Wenn soziales Lernen gefördert, die Kommunikation verbessert und Konflikte konstruktiv bearbeitet werden, wirkt sich dies unmittelbar auf die Lernerfolge der Schülerinnen und Schüler aus.

  • Die interaktiven Übungen sind für die ersten Schulwochen gedacht, um die Klasse zu formen und den Teamcharakter zu entwickeln.
  • So ist beispielsweise das Spiel „Putzlumpenhockey“ darüber hinaus geeignet, das Bewusstsein für Regeln zu schärfen und im Anschluss Klassenregeln gemeinsam zu entwickeln.
  • Die Übungen werden in der Regel nur durchgeführt, wenn man selbst (also auch als Lehrkraft) die Übungen einmal selbst ausprobiert hat.
  •  In den PDF-Dokumenten sind des Weiteren genaue Durchführungshinweise und sprachsensible Hilfen für die Reflexion enthalten.

© 2017 Stiftung Bildungspakt Bayern