Inhalte-Wertekoffer

In diesem Koffer befinden sich verschiedene Gegenstände und Materialien wie beispielsweise Wasser und Geld, aber auch der Koran und die Bibel. Die Inhalte des Koffers werden im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern der Berufsintegrations- und/oder Fachklassen mit Werten in Verbindung gebracht. Dadurch ergeben sich vielfältige Anknüpfungspunkte für eine Wertediskussion.

Die Arbeit mit dem Wertekoffer lässt sich schwerpunktmäßig den Lerngebieten 3.1 (Wertebildung) und 3.4 (Soziales Handeln und Kommunizieren) des Lehrplans für die Berufsintegrations- und Sprachintensivklassen zuordnen.

Aus der Arbeit mit dem Wertekoffer an der Berufsschule Eichstätt entstand eine Wandzeitung, die rechts zum Download bereitsteht. Hierin wurden zu verschiedenen Gegenständen die Kommentare einiger Schülerinnen und Schüler abgedruckt. Die Wandzeitung kann auch im Unterricht mit Fachklassen der Berufsschule verwendet werden.

Schule

Staatliche Berufsschule Eichstätt


Ansprechpartner

Friedrich Bauer

Material

Wandzeitung Wertekoffer

Im Rahmen der Berufsvorbereitung der Schülerinnen und Schüler in Berufsintegrations(vor)klassen sollen die jungen Menschen einen Einblick in die Arbeits- und Berufswelt bekommen. Die hier zur Verfügung stehenden Materialien sind für die Vermittlung von Informationen zu verschiedenen Berufsbildern im Theorieunterricht geeignet.

In jedem Berufsbild werden auf Grundlage eines sprachsensiblen Leittextes (ein bis zwei Seiten) Arbeitsaufträge (vier bis sechs Seiten) bearbeitet. Durch die Bearbeitung der Gehefte können sich die Schülerinnen und Schüler in die verschiedenen Berufsbilder eindenken. Bei jedem Arbeitsgeheft werden Unterrichtsinhalte aus DaZ sowie aus Berufsorientierung/Berufskunde fächerübergreifend miteinander verknüpft.

Durch die Bearbeitung der Unterrichtsmaterialien werden verschiedene Kompetenzen gefördert:

  • Sprachkompetenz (Training der Lesefähigkeit)
  • Methodenkompetenz (Texten Informationen entnehmen)
  • Fachkompetenz (Einblick in verschiedene Berufe)

Hinweise zur Durchführung

  • Das erarbeitete Unterrichtsmaterial ist sehr flexibel – je nach individuellem Kenntnisstand der Schülerinnen und Schüler – einsetzbar.
  • Die jungen Menschen erschließen sich – je nach Fähigkeiten – allein oder mit Unterstützung der Lehrkräfte die Inhalte des Leittextes (ein bis zwei Seiten pro Berufsbild).
  • Daran anschließend erledigen die Schülerinnen und Schüler die Übungsaufgaben sowie Arbeitsaufträge auf den Arbeitsblättern (vier bis sechs Seiten pro Berufsbild).
  • Dies kann sowohl in Einzel-, Partner- als auch Gruppenarbeit geschehen.
  • Je nach dem Grad der Fähigkeit zum selbstorganisierten Lernen können die Übungsaufgaben auch im Rahmen von Lerntheken bzw. -stationen bearbeitet werden.

Die Zusatzaufgaben können sowohl im Unterricht behandelt, als auch zur Hausaufgabe gegeben werden. Hier kann – je nach Vorwissen und Geschwindigkeit der Schülerinnen und Schüler – differenziert werden.

Wenn in Betrieben die Entscheidung ansteht, ob für berufsschulpflichtige Asylbewerber und Flüchtlinge Praktikumsplätze zur Verfügung gestellt werden sollen, herrscht manchmal Unsicherheit bezüglich verschiedener Fragestellungen (Organisatorisches, Umgang mit vorhandenen sprachlichen und kulturellen Hürden etc.). Es hat sich gezeigt, dass eine Information der (potentiellen) Praktikumsbetriebe entlastend wirkt. An den Modellschulen in Weilheim und Kronach wurde dafür ein Flyer entwickelt und professionell gestaltet. Die Information der Betriebe über diesen Kanal stellt eine Möglichkeit dar, die notwendige Zusammenarbeit der Berufsschule mit den Betrieben der Region zu gestalten.

Die Inhalte des Flyers werden hier zum Download angeboten und können als Anregung für andere Schulen dienen. Der Flyer selbst kann aus Gründen des Datenschutzes und des Urheberrechts hier nicht bereitgestellt werden.

Die hier zur Verfügung stehenden Materialien mit interaktiven Übungen sollen dazu beitragen, den Umgang mit Konflikten zu erlernen und Schule zu einem Ort des gewaltfreien Miteinanders zu machen, an dem man sich wohlfühlen kann.

Schulische Lernerfolge sind nicht nur von kognitiven Fähigkeiten und Leistungen abhängig, sondern immer auch von sozialen Gegebenheiten. Deshalb berührt Gewaltprävention und Umgang mit Konflikten die Basis des Lernens. Wenn soziales Lernen gefördert, die Kommunikation verbessert und Konflikte konstruktiv bearbeitet werden, wirkt sich dies unmittelbar auf die Lernerfolge der Schülerinnen und Schüler aus.

  • Die interaktiven Übungen sind für die ersten Schulwochen gedacht, um die Klasse zu formen und den Teamcharakter zu entwickeln.
  • So ist beispielsweise das Spiel „Putzlumpenhockey“ darüber hinaus geeignet, das Bewusstsein für Regeln zu schärfen und im Anschluss Klassenregeln gemeinsam zu entwickeln.
  • Die Übungen werden in der Regel nur durchgeführt, wenn man selbst (also auch als Lehrkraft) die Übungen einmal selbst ausprobiert hat.
  •  In den PDF-Dokumenten sind des Weiteren genaue Durchführungshinweise und sprachsensible Hilfen für die Reflexion enthalten.

Betriebsbesichtigungen können den Schülerinnen und Schülern einen ersten tieferen Eindruck der hiesigen Arbeitswelt vermitteln und erste Kontakte zur lokalen Wirtschaft anbahnen. An der Staatlichen Berufsschule Weilheim wird eine solche Betriebsbesichtigung grundsätzlich im zweiten Jahr (BIK) durchgeführt, kann aber mit leistungsfähigen Klassen auch am Ende des ersten Jahres (BIK/V) eingeplant werden.

Eine Betriebsbesichtigung muss im Vorfeld während des Unterrichts vorbereitet werden. Der zur Verfügung stehende Fragebogen wir vorab mit den Schülerinnen und Schülern besprochen, während oder kurz nach der Betriebsbesichtigung ausgefüllt und zur Nachbereitung der Veranstaltung im Unterricht wieder aufgegriffen.


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